Über mich
Als Kind war ich der Junge, der zwischen zwei Gängen des Sonntagsessens mit der Familie in den Garten lief, um ein paar Minuten herumzurennen oder Fußball zu spielen, während die Erwachsenen noch mit dem ersten Gang beschäftigt waren. Später in der Schule ging das genauso weiter: Irgendwann wollten meine Klassenkameraden nicht mehr mit mir Fangen spielen, weil ich ihnen immer davonlief oder sie sofort erwischte! Keine Sorge – trotzdem hatte ich eine glückliche Kindheit. ☺
Damals lud mich ein Klassenkamerad zu einem Training auf der nahegelegenen Leichtathletikanlage ein. Dort blieb ich hängen – und bis heute bin ich diesem Freund dafür dankbar!
Natürlich versuchte ich als Jugendlicher auch, mit der Leichtathletik aufzuhören. Vielleicht war das meine Art der Rebellion. Ich machte Judo, spielte Tennis und fuhr viel Fahrrad, doch mit etwa fünfzehn Jahren war mein Weg endgültig vorgezeichnet: Das Laufen wurde ein fester Bestandteil meines Lebens.
Ein paar Jahre später entdeckte ich die Welt des Cross-Duathlons und Cross-Triathlons – und war sofort begeistert. Es gibt nur wenige Bergsportarten, die schöner sind, als die Natur intensiv zu erleben und mit ihr eins zu werden. Das klingt zwar nach einem Klischee, ist aber tatsächlich wahr. 😉
Meine Liebe zu den Bergen begann vor allem während der Wanderlager in meiner Schulzeit. Damals bereisten wir große Teile Ungarns und erreichten in unserem Abschlussjahr sogar die Hohe Tatra. Jeder Mensch hat prägende Erlebnisse im Leben – für mich waren diese sieben oder acht Tage genau solche Momente. Noch heute bekomme ich Gänsehaut, wenn ich einen Berggrat sehe, auf dem Menschen wandern oder Ski fahren.
Mit der Zeit kamen auch Klettern und Klettersteige dazu – schließlich wollte ich das Bild komplett machen. Zum ersten Mal sah ich Langläufer in einer Freizeitsportsendung namens „Zöld Pont“ und erfuhr dort, dass man diesen Sport sogar in Ungarn ausüben kann. Also begann ich eines Wintermorgens selbst damit – am Ufer des Rákos-Bachs in Budapest. Ich erinnere mich noch gut an die verwunderten Blicke der Passanten!
Und vor etwa fünfzehn Jahren entdeckte ich schließlich auch das Skitourengehen für mich. Ihr wisst schon: dieser Traumsport, bei dem man mit Skiern bergauf geht, die Skipisten hinter sich lässt und durch meterhohen Schnee Orte erreicht, die selbst im Sommer schwer zugänglich sind. Inzwischen besitzen wir so viel Sportausrüstung, dass sie förmlich aus dem Keller, der Garage und den Zimmern herausquillt. ☺
Doch kehren wir zurück zu den aktiveren Sportarten – so wie ich es damals ebenfalls getan habe.
Nach meiner Zeit in der Leichtathletik verbrachte ich immer mehr Zeit auf dem Mountainbike in den Bergen rund um Budapest, und das Radtraining ersetzte nach und nach die klassischen Lauftrainings. Nach einigen Jahren merkte ich jedoch, dass mir das Laufen fehlte.
Es folgten Trailrunning-Wettkämpfe, Cross-Triathlons und Cross-Duathlons, Schwimmtraining und viele Jahre intensiven Trainings. Mit der Zeit stellten sich auch die Erfolge ein. Laut den sportlichen Chroniken stand ich auf Podien bei nationalen Meisterschaften und sogar bei Weltcup-Veranstaltungen.
Zum Glück war es eine erfolgreiche Zeit, doch ich hatte oft das Gefühl, dass man vieles auch klüger angehen könnte. Rückblickend denke ich, dass ich mich mehr als einmal übertrainiert habe. Wenn man jung ist, hält der Körper mehrere Trainingseinheiten pro Tag neben Schule oder Beruf erstaunlich gut aus. Wenn ich meinem jüngeren Ich heute einen Rat geben könnte, würde ich ihm vor allem zu mehr Geduld und Gelassenheit raten.
Deshalb entschied ich mich nach beziehungsweise neben meinem geisteswissenschaftlichen Studium auch für ein Studium an der Ungarischen Universität für Sportwissenschaft und wurde Trainer. Am Ende einer solchen Ausbildung erkennt man vor allem, wie viel man noch nicht weiß und wie viel man noch lernen kann. Lernen ist ein lebenslanger Prozess – genauso wie das Training.
Als Trainer ist es mir besonders wichtig, dass Menschen gesund Sport treiben, möglichst viele die Freude am Ausdauersport entdecken und ihre Ziele und Träume erreichen. Wenn wir uns bei Wettkämpfen, Trainingslagern oder anderen gemeinsamen Veranstaltungen treffen, möchte ich jedem helfen, das Beste aus sich herauszuholen.
Eine meiner größten Stärken sehe ich darin, dass ich mich gut auf meine Athletinnen und Athleten einstellen kann. Ich passe nicht nur das Training, sondern auch die Zusammenarbeit individuell an die Bedürfnisse jedes Einzelnen an. Vielleicht ist das einer der Gründe, warum ich mit vielen meiner Sportlerinnen und Sportler bereits seit vielen Jahren zusammenarbeite.
Zum Schluss noch ein paar persönliche Informationen über mich.
Ich habe das große Glück, mein Leben mit einer Partnerin zu teilen, die meine Begeisterung für den Sport teilt. Meine Frau Zsófi ist ebenfalls leidenschaftliche Ausdauersportlerin. Sie ist mehrfache nationale Meisterin in der Leichtathletik, Trailrunnerin, Radfahrerin, Wanderin, Skilehrerin und vieles mehr. Sie unterstützt mich in allen Lebensbereichen und hilft außerdem bei den organisatorischen Aufgaben meines Coaching-Unternehmens.
Wir haben zwei Kinder, Johann und Dávid, sowie ein drittes „haariges Kind“ – unsere Hündin Hanga. 😉
Vor einigen Jahren sind wir nach Österreich gezogen und leben heute in der Region Schladming–Dachstein – genau dort, wo wir früher unsere Sommer- und Winterurlaube verbracht haben.
Nimm Kontakt auf – hier beginnt unsere gemeinsame Reise
Egal, welches Laufziel du hast – ob Wettkampfvorbereitung, ein individueller Trainingsplan oder einfach ein bewussterer Zugang zum Training – melde dich gerne. Ich beantworte jede Nachricht persönlich und helfe dir, den besten Weg für dich zu finden.





